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Billig muss man sich leisten können

2012 April 26
by Angelika Dorsch

Aus gegebenem Anlass, hier einmal ein Artikel den ich im Jahre 2009 geschrieben habe, von meinem privaten Blog auf diesen kopiert.

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.

Wenn sie zu viel bezahlen, verlieren sie etwas Geld, das ist alles. Wenn sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen sie das niedrigste Angebot an, müssen sie für das Risiko das sie eingehen etwas hinzurechnen und wenn sie das tun, dann haben sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.” *John Ruskin, engl. Sozialreformer 1819-1900*

Nun ist der gute Mann der das gesagt hat ja schon über hundert Jahre tot, aber recht hat er immer noch. Meiner Meinung nach ist vor allem diese “es geht immer billiger” Mentalität in unserem Lande, zu sehr großen Teilen mitverantwortlich ist an der derzeitigen Krisenstimmung. Mich packt die blanke Wut, wenn ich höre, dass Unternehmer die Produktionskosten mit allen Mitteln senken, die Produktionsmenge aber hoch schrauben. Kosten senken bedeutet doch meist, am Faktor Mensch Einsparungen vorzunehmen, also Entlassungen und Lohnkürzungen. Am Material wird dann auch noch ein bisschen was gespart, so dass im Ergebnis “Billigschrott” verkauft wird, aber weiterhin ein Name dran steht, der einst für Qualität stand. “Made in Germany” ist heute ja nicht mehr annähernd das wert, das es mal war. Das weiß leider auch der Rest der Welt, nur wenn es nicht auf Klasse sondern auf Masse ankommt, kauft man in Fernost, da ist´s meist noch billiger.

Wann besinnen sich also deutsche Unternehmer endlich wieder auf das was unser Land mal zum “Wirtschaftswunderland” gemacht hat: Qualität aus Deutschen Landen, etwas teurer, dafür aber herausragend gut. Dann können Arbeitnehmer von dem Lohn ihrer Arbeit auch wieder beim Metzger kaufen, statt im Discounter. Das Auto käme aus Rüsselsheim, Stuttgart, Wolfsburg oder ähnliches und die Reifen aus Hannover. OK, ganz so naiv wie´s kling bin ich natürlich nicht, aber wenn jeder von uns anfangen würde bei sich selber darauf zu schauen, nach welchen Kriterien er einkauft und wenn dann immer mehr so naiv denken wie ich… ja dann vielleicht???? Es geht nicht immer darum zu wissen was nicht funktioniert, es geht darum zu überlegen was nötig ist, damit es doch funktionieren kann.

Schnupperseminar in Scheeßel

2012 Februar 24
by Angelika Dorsch

Die “Neuen Seiten” bei Google Plus

2011 Dezember 2
by Angelika Dorsch
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Na gut, so ganz neu sind die Seiten inzwischen nicht mehr… Auf Grund akutem Zeitmangels bin ich nur mit meinem dazu gehörendem Artikel etwas spät dran.

Es ist auf jeden Fall sehr einfach, diese G+ Seiten einzurichten. Auch kann jeder, der bereits ein gut gepflegtes G+ Profil hat, einfach und schnell Menschen dafür begeistern, die Seite in ihre Kreise aufzunehmen. Dann aber fängt genau das an, was auch bei Facebook Pages offensichtlich der schwierige Teil ist, Seiten mit Inhalten füllen, die gelesen werden! Womit wir wieder einmal genau da sind, wo alles beginnt, bei der Strategie. Richten Sie eine G+ Seite ein, muss bereits klar sein, zu welchem Zweck dies geschieht. Möchten Sie bestimmt Personen erreichen? Gilt es über die Seite eine bestimmte Botschaft zu verbreiten? Oder möchten Sie vielleicht einfach nur eine Seite einrichten, um für bestimmte, noch zu planende Kampagnen vorbereitet zu sein?

Mein persönlicher Eindruck ist, dass ich über das eigene Profil, sehr viel besser in den Dialog komme, als mit der Seite. Auch wenn die AngieDor Seite  bereits in über 200 Kreisen ist, bekomme ich Reaktionen auf die Inhalte nur, wenn ich diese über mein persönliches Profil weiter teile. Daher ist mein erstes Resümee, eine G+ Seite haben, zum Zwecke der Selbstvermarktung und Unternehmenspräsentation, ist sicherlich empfehlenswert. Von dieser Seite aber zu erwarten, dass es zum Dialog mit potenziellen Kunden kommt, dass sehe ich bis jetzt noch nicht. Hier zeigt sich deutlich, warum Social Media Marketing mit dem Wort Social beginnt…

Menschen beobachten, oder mögen Marken…

Menschen kaufen aber bei Menschen und dafür ist die Person hinter der Marke eben wichtiger als jede Fanpage oder G+ Seite.